Forderungen

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Unbezahlte Rechnungen

Wer gut organisiert ist, bemerkt schnell unbezahlte Rechnungen. Wer will, kann ein Inkasso beauftragen und sich irgendwann vor Gericht darüber streiten, ob der Schuldner die Kosten übernehmen muss, wenn danach ein Anwalt eingeschaltet wird. Es gibt zahlreiche Urteile, in denen die Antwort „nein“ lautet.

Zeit und Geld

Ein Anwalt prüft, im Gegensatz zum Inkasso, die Forderung auf ihre Richtigkeit und leitet, wenn der Schuldner nicht zahlt, zügig das Mahnverfahren ein. Das spart oft Zeit und Geld. Die Frage, ob ein Schuldner, der schuldhaft im Verzug ist, die Anwaltskosten übernehmen muss, beantworten die Gerichte grundsätzlich mit „ja“.

Wirtschaftsauskunfteien

Wenn Kredite nicht fließen wollen, kann eine schlechte Wirtschaftsauskunft der Grund sein. Oft ist dies nicht von allein zu korrigieren. Rechtsanwältin Claudia Eller hat jüngst ein Urteil erstritten, nach dem das Unternehmen bei nachweisbar falschen Auskünften sofort einen Anwalt beauftragen darf – diese Kosten muss die Wirtschaftsauskunftei zahlen.